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Lower Than Atlantis

Freitag 13:10–13:50 @ Zeppelin Stage

Setlist

  1. HAD ENOUGH
  2. DUMB
  3. EMILY
  4. CRIMINAL
  5. WORK FOR IT
  6. WORDS DON’T COME SO EASILY
  7. BOOMERANG
  8. ENGLISH KIDS
  9. HERE WE GO

Bio

Zwei Dinge zeichnen Lower Than Atlantis in besonderer Weise aus: Zum einen ihr enormes Arbeitsethos, mit dem es die Band innerhalb von sieben Jahren auf fünf Alben und eine schier unübersichtliche Anzahl von Tourneen brachte. Und zum zweiten der Mut, sich mit jeder Veröffentlichung in neue stilistische Territorien zu wagen. Letzteres dürfte auch mit zahlreichen Besetzungswechseln verknüpft sein – jeder neue Musiker brachte eigene Ideen und stilistische Ansätze mit. So blickt das Quartett auf mittlerweile acht ehemalige Musiker, die jeweils ihren Teil zur Entwicklung der Band beitrugen. Gegründet wurden Lower Than Atlantis 2007, in einer Phase, als sich auch in England eine neue Szene brachialer Post-Hardcore-Musik formte. Entsprechend stieß die Band aus dem beschaulichen Watford fast unmittelbar auf viel Beachtung. Gut ein Jahr nach der Gründung erschien Ende 2008 mit „Bretton“ ihre erste EP, Anfang 2010 gefolgt von ihrem Debütalbum „Far Q“. Trotz zahlloser Tourneen erschienen die beiden Nachfolger „World Record“ und „Changing Tune“ im Jahrestakt.

Der Titel „Changing Tune“ erwies sich dabei auch stilistisch als selbsterfüllende Prophezeiung. Denn nach den ersten, noch rein vom Punk und Hardcore getriebenen Alben entdeckten Lower Than Atlantis auf ihren dritten Album eine zunehmende Leidenschaft für etwas zutraulicheren Alternative Rock. Der Erfolg folgte prompt: „Changing Tune“ stieg in die Top 30 der UK-Charts und markierte ihren endgültigen Durchbruch in England. In der aktuellen Besetzung aus Mike Duce (Gesang, Gitarre), Ben Samson (Gitarre, Keyboard), Declan Hart (Bass)und Eddy Thrower (Schlagzeug) nahmen sie 2014 ihr viertes Album „Lower Than Atlantis“ auf. Jenes weist nun wieder deutlichere Züge des Post-Hardcore auf, die auf wunderbar selbstverständliche Weise mit einem hochmelodiösen Leadgesang und kraftvollen Breaks und Tempowechseln verbunden wurden. Entsprechend avancierte das Werk zu ihrem bislang erfolgreichsten.

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